Mitglieder helfen Mitgliedern

Das Team für die Angebote aus dem Kreis der Mitglieder kurz vorgestellt

  • Frau Michaela Slaby, Leiterin des TABEA Pflegedienst Essen
    Schwerpunkte ihres des Angebotes sind die Kinder- und Kinderintensivpflege (Kooperation mit dem TABEA-Pflegedienst in Essen)

Frau Sandra Kraft, Orthopädietechnik-Meisterin und Fachkraft für Orthetik.
Beratung zu Hilfsmitteln und den entsprechenden Möglichkeiten der Orthopädietechnik und der Orthetik

Frau Susanne Heitkämper, Hebamme
Betreuung von Eltern bei auffälliger Pränatal-Diagnose

Frau Tanja Sieberg, examinierte Erzieherin
Mögliche kostenlose Kinderbetreuung

Bei Bedarf sollten sich Mitglieder über info@kinderhilfe-essen.de an den Verein wenden

Das Beratungsteam seit Anfang 2018

Zur Unterstützung unserer satzungsgemäßen Vereinsarbeit

Ärztliche Beratung:
Frau Dr. med. Annemarie Jochheim, Essen, Ärztin für Allgemeinmedizin, ärztliche Psychotherapeutin, Sozialmedizin, Medizinaldirektorin

Ärztliche Beratung:
Herr Dr. med. Klaus Ruhnau, Essen, Facharzt für Allgemeine Chirurgie, ehem. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Marien-Hospital in Gelsenkirchen

Rechtliche Beratung:
Herr Rechtsanwalt und Notar Jürgen Müller-Vogelsang, Essen, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Steuerrecht

Beratung in wirtschaftlichen Fragen:
Herr Steuerberater Hans-Jürgen Schenten, Essen

Für Übersetzungen des Schriftverkehrs mit niederländischen Behörden:
Herr Diplom-Psychologe Jonas Münker, Essen

Von der Verwahrung zum "normalen" Leben

Normalisierungsprinzip gegen die Verwahrung

Vieles, was heute für Menschen mit Behinderungen selbstverständlich erscheint, war nicht immer so: noch bis in die 1960er Jahre hinein bedeutete Behindertenpolitik hauptsächlich die Verwahrung und Versorgung von Menschen mit Behinderungen, oft in stationären Einrichtungen und abgegrenzt von der "normalen" Bevölkerung. Mitte der 1970er Jahre führte ein neuer Denkansatz, das sogenannte „Normalisierungsprinzip", zuerst in Dänemark und Schweden, später auch in Amerika zu einem Umdenken in der Behindertenpolitik:  Menschen mit Behinderungen   sollten "Ein Leben so normal wie möglich"   leben können.

Selbständiges Wohnen, Arbeiten, Sport und Erholung

Die Wohnverhältnisse von behinderten Menschen, egal ob in oder außerhalb einer stationären Einrichtung sollten jetzt an normale Verhältnisse angepasst werden. Behinderte Kinder sollten die Möglichkeit haben, bei ihren Eltern zu leben und erwachsenen behinderten Menschen sollte es möglich sein, auch außerhalb des Elternhauses ein eigenständiges Leben zu führen. Behinderte Kinder und Jugendliche sollten fortan die Möglichkeit bekommen, einen Kindergarten und eine Schule zu besuchen und dort eine Förderung zu erhalten.

Erwachsene sollten das Recht auf "eine Arbeit gegen Bezahlung" erhalten und behinderten Menschen sollten Fähigkeiten vermittelt werden, die ihnen auch tatsächlich eine berufliche Tätigkeit ermöglichen würden. Ganz revolutionär aber war die Forderung, auch behinderten Menschen die Teilnahme an Sport, Spielen und Urlaubsreisen zuzugestehen und zu ermöglichen.

Kinderhilfe-Essen e.V. als Lobby

In Deutschland stagnierte diese positive Entwicklung zunächst, da Menschen mit Behinderung hier keine Lobby hatten, die sich für sie einsetzte. Umso wichtiger war deshalb, dass ab 1962 ein Verein wie die Kinderhilfe Essen e.V. begann, die Interessen spastisch gelähmter und generell körperbehinderter Kinder und junger Erwachsener zu vertreten.

Neues aus dem Verein

Mitglieder helfen Mitgliedern

Die Kinderhilfe Essen e.V. bietet allen Mitgliedern die links nebenstehenden neuen Angebote zur Unterstützung in Essen an. Auch das bisherige Angebot auf unserer Fereienanlage Kruiskoog auf Texel konnte erweitert werden. Dies geschieht ausschließlich unter dem ehrenamtlichen Motto "Mitglieder helfen Mitgliedern".
(Siehe gesonderten Artikel auf dieser Seite)

Beratungsteam

Zur Unterstützung unserer satzungsgemäßen Vereinsarbeit steht uns seit Anfang 2018 ein kompetentes Beraterteam zur Verfügung. (Siehe gesonderten Artikel auf dieser Seite)

Großzügige Spenden erhalten

Zum Jahresende 2018 erhielt die Kinderhilfe Essen e.V. vier großzügige Spenden.
Vom DDG Deutsches Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen GmbH in Essen erhielten wir 1.000,-€.
Vom Sanitätshaus Rommeswinkel in Gelsenkrichen erhielten wir 300,-€.
Von der opta Data GmbH, Essen erhielten wir 1.050,-€.
Vom Deutschen Hilfsmittel Pool, Essen erhielten wir 1450,-€.
Der Vorstand bedankt sich im Namen des gesamten Vereins recht herzlich für die großzügigen Spenden.

Der Verein kurz und knapp

Heute

  • Der Verein bietet seinen nunmehr über 160 Mitgliedern ein umfangreiches Angebot. Das geschieht unter dem Motto "Mitglieder helfen Mitgliedern".
  • In Essen sind das folgende Angebote:
    Kinderkranken- und Kinderintensivpflege in Kooperation mit dem TABEA Pflegedienst.
    Beratung zu orthopädischen Hilfsmitteln.
    Kostenlose Kinderbetreuung zur Unterstützung für Eltern von Kindern mit Handicap.
    Betreuung von Eltern bei auffälliger Pränatal- Diagnose.
  • Für unsere Ferienanlage "Kruiskoog" gibt es folgende Angebote:
    Ferien für Menschen mit und ohne Handicap.
    Möglichkeiten der Unterstützung/Betreuung von Gruppen mit Handicap-Kindern und deren Eltern.
    Angebot von Personen-Transportfahrten nach Texel und zurück.
    Kooperationsmöglichkeit mit dem TABEA Pflegedienst bei Assistenzbedarf auf Texel zur Entlastung der Angehörigen.
  • Darüber hinaus konzentriert sich der Verein auf den Betrieb, die Instandhaltung und den Ausbau seiner Ferienanlage "Kruiskoog" auf Texel, um den vielen Anfragen von Menschen mit Handicap in Familien, Schulklassen und Gruppen entsprechen zu können.

Die Anfänge 1963 - 1969

  • Einrichtung eines Kindergartens zur Frühförderung körperbehinderter Kinder.
  • Einrichtung der ersten Diagnostik-und Behandlungsmöglichkeiten im Essener Gesundheitsamt
  • Einrichtung einer 1. Klasse Sonderschule für körperbehinderte Kinder.
  • Integration behinderter Kinder in die Freizeitaktivitäten in Kooperation mit der „Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg“.
  • Teilnahme von Behinderten am therapeutischen Reiten in Zusammenarbeit mit dem „Verein für Reiten“ und dem Gesundheitsamt Essen.
  • Eröffnung einer Ganztagesschule für körperbehinderte Kinder in Essen.
  • Das Gelände der Ferienanlage „Kruiskoog“ wird erworben, die bestehenden Gebäude saniert und das Haus am Teich in Eigenregie gebaut.

Erfolge 1970 - 1980

  • Eröffnung der Ferienanlage „Kruiskoog“ auf der holländischen Ferieninsel Texel.
  • Einweihung eines neuen Kindergartens an der Helen-Keller-Straße.
  • Ausbau der Ferienanlage „Kruiskoog“ auf Texel.
  • Schaffung der „Leitstelle zur Koordinierung von Behindertenhilfen“ beim Gesundheitsamt Essen.
  • Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V."
  • Einweihung der Helen-Keller-Schule, einer Sonderschule für Körperbehinderte.
  • Schaffung von behindertengerechten, betreuten Wohngruppen in Kooperation mit dem „Integrationsmodell Ortsverband Essen e.V.“.

Bundesverdienstkreuz

  • Am 25.Juni 1995 erhielten die Gründungsmitglieder Helga Hareiter und Rudolf Mellis das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr ehrenamtliches Engagement im karikativen Bereich. Ihrer Initiative ist es z.B. zu verdanken, dass 1963 und 1964 die ersten Diagnostik-und Behandlungs-
    möglichkeiten im Essener Gesundheitsamt geschaffen wurden, aus denen später das Sozialpädiatrische Zentrum entstand.